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Mehr Service, mehr Komfort und mehr Zuverlssigkeit

Mehr Service, mehr Komfort und mehr Zuverlässigkeit für die Fahrgäste auf den Strecken des Eisenbahn-Netzes Nord: Wie Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dr. Jörn Biel am 21. September in Kiel sagte, sei die vor wenigen Tagen rechtskräftig gewordene Entscheidung, das knapp 400 Kilometer lange Streckennetz ab Dezember 2011 an die DB-Regio und die NBE (nordbahn Eisenbahngesellschaft) zu vergeben, mit einem erheblichen Qualitäts-Schub verbunden. „Es werden mehr Züge unterwegs sein als heute. Die Städte Kiel und Eckernförde werden dann auch montags bis mittwochs im Halbstundentakt miteinander verbunden. Außerdem fährt die Regionalbahn zwischen Neumünster und Kiel am Sonnabendnachmittag stündlich. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Spätverbindungen am Wochenende zwischen Neumünster und Bad Oldesloe sowie zwischen Neumünster und Hohenwestedt. Auch das Sitzplatzangebot erhöht sich in vielen Zügen und für Verspätungen wird eine Kundengarantie eingeführt“, fasste Biel die wichtigsten Neuerungen zusammen. 

Nach den Worten des Geschäftsführers der Landesweiten Verkehrs-Service-Gesellschaft (LVS), Bernhard Wewers, wird das Bahn-Tochterunternehmen DB Regio künftig auf den insgesamt 260 Kilometer langen Strecken Kiel-Flensburg, Kiel-Husum-Bad St. Peter-Ording sowie Kiel-Neumünster fahren, während auf den rund 130 Kilometer langen Bahnstrecken Bad Oldesloe-Neumünster und Neumünster-Heide-Büsum die in Kaltenkirchen ansässige NBE unterwegs sein wird. Die beiden Unternehmen hatten sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt, an der sich insgesamt fünf Anbieter beteiligt hatten.

Im Netz-Nord werden jährlich 5,5 Millionen Zugkilometer gefahren. Damit handelt es sich um das zweitgrößte Bahnnetz des Landes nach dem Netz-Ost (7 Millionen Zugkilometer) und Netz Mitte (5,3 Millionen Zugkilometer). Wie Biel sagte, spare das Land durch die neue Vergabe erneut jährlich über fünf Millionen Euro, nachdem bereits bei den ersten Ausschreibungen Einsparungen bis in Höhe von elf Millionen Euro pro Jahr erzielt worden waren. Das eingesparte Geld soll in neue Projekte im Bahnverkehr investiert werden. Biel: „Das Ausschreibungsergebnis ist somit für die Fahrgäste und das Land gut. Besonders freut mich, dass die Qualität weiter steigt und auch die Kundengarantie weiter verbessert wird. Damit zeigen wir: Wettbewerb bleibt gut und richtig“. LVS-Chef Wewers: „Die Absicht, die Einsparungen für den Ausbau des Nahverkehrs einzusetzen ist buchstäblich ein guter Zug des Landes und ein starkes Signal für einen attraktiven Nahverkehr.“

Die Verträge für das Netz Nord sind auf zehn Jahre angelegt, mit Ausnahme der Regionalbahn-Strecke Kiel-Neumünster. Dieser Vertrag läuft lediglich drei Jahre, weil Land und LVS diese Leistung zum Dezember 2014 gemeinsam mit dem so genannten Netz Mitte neu ausschreiben werden.

Nach den Worten von Wewers wollen DB Regio und nordbahn im Netz Nord auch künftig Dieseltriebwagen vom Typ LINT (Leichter-Innovativer-Nahverkehrstriebwagen) einsetzen. Diese Züge haben einen barrierefreien Einstieg und sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Die DB Regio wird dazu komplett neue LINT-Triebwagen beschaffen – Nachfolgemodelle der seit dem Jahr 2000 fahrenden Triebwagen der ersten Generation dieses Typs. Auf der Strecke Kiel-Neumünster wird DB Regio klimatisierte Elektrotriebwagen einsetzen, die in vielen anderen Bundesländern bereits im S-Bahn-Verkehr unterwegs sind.

Wie Biel abschließend sagte, werde das Land in den Verkehrsverträgen erstmalig konkrete Regeln für die Entschädigung vorgeben, wenn sich Züge verspäten. Fahrgäste im Netz Nord erhalten künftig 50 Prozent des Fahrpreises erstattet, wenn sich ihre Ankunft um mehr als 20 Minuten verspätet. Diese Kundengarantie wollen Land und LVS auch landesweit zusammen mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) einführen. Sie setzen dabei auf den Strecken außerhalb des Netzes Nord auf die Unterstützung der Bahnunternehmen.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Harald Haase | Ministerium für Wissenschaft,
Wirtschaft und Verkehr | Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel |
Telefon 0431 988-4420 | Telefax 0431 988-4705

 

 

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